Die Treppe führt offen vom Vestibül aus um den Kaminschacht herum in die erste Etage ins Vorzimmer und von dort aus ins Dachgeschoss.

Die Wände sind mit Marmorierung bemalter Holzvertäfelung ausgestattet.

 

Als Wandbespannung in den Zwischenfeldern dient, in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts sehr beliebt, mit Modeln bedrucktes und anschließend nachkoloriertes Leinen, eine günstigere Alternative zu seidener Bespannung.

 

Auch die Fenstervorhänge und der Bezug der Bank sind in der gleichen Technik hergestellt, haben aber ein anderes Muster.

 

Über den Fenstern und dem Aufgang ins Dachgeschoss befinden sich Landschaftsveduten...

...während als Supraporte über der Tür zum Gesellschaftszimmer eine fantasievolle Rocaillekonstruktion wie ein offener Gartenpavillon in eine Landschaft gestellt ist.


(Klick auf das Foto, um in das Gesellschaftszimmer einzutreten

- und hoffentlich räumt die Dienerschaft die Deckelvase noch aus dem Weg...!?))