Die Tür links im Bild führt vom Kleinen Flur aus in die Dienerkammer, in der sich die Hausangestellten aufhalten.

Das Bett der Köchin hat zum Schutz gegen Kälte und für ein wenig Privatheit Türen, die Leiter führt auf den Spitzboden.

 

Auf der Schneiderpuppe entsteht ein Hemd und Poschen, die für die Silhouette der Damenmode um die Mitte des 18. Jahrhunderts unverzichtbar sind...

Der letzte Raum ist die Kammer des Ersten Dieners, der für die Führung des Haushalts und für die Bedienung des Hausherrn zuständig ist-

Die Kammer ist mit einem gusseisernen Ofen ausgestattet, der aus dem 17. Jahrhundert stammt und vermutlich aus einem der offiziellen Räume hierher versetzt wurde.

Auch der nach Florentiner Art gestickte Querbehang über dem Fenster ist unmodern geworden, aber für das Zimmer eines Dieners reiner Luxus...

Hier endet die Besichtigung meines Hauses im Miniaturformat.

 

Wie schon im Gästebuch auf der Home-Seite von geneigten Betrachtern angemerkt stimmt es nicht an jeder Stelle historisch, und man wird ebenso zu Recht vielleicht auch noch zusätzlich Dieses oder Jenes bemängeln können und berichtigen mögen...

 

Es war, möchte ich zu meiner Ehrenrettung erklären, eine Herausforderung, auf dem kleinen "Grundstück" ein Haus so zu erdenken, dass es die größtmögliche Raumzahl aufweist, ein Treppenhaus über alle Etagen hat, ohne dass dieses zu viel des kostbaren Platzes beansprucht, kein Raum in seiner Disposition dem anderen gleicht (quadratische Schachteln auf einander stellen kann jeder), und das Ganze noch einigermaßen historisch plausibel...

 

Ich für meinen Teil hatte und habe Spaß am Bauen, Basteln, Malen, Sticken, Zusammentragen von Möbeln und Einrichtungsgegenständen usw. und werde damit wohl noch eine kleine Weile beschäftigt sein und empfinde die Beschäftigung mit der großen Welt im Kleinen als  ungemein befriedigend.

 

...und wer nun am Ende Nichts in mein Gästebuch schreibt wird nach Verlassen meiner Homepage zwangsgeschrumpft...

 

 

ANDREAS